• Faustlos dient der Prävention, setzt also auf Vorbeugung statt auf Reparatur.
  • Faustlos wurde von Pädagogen, Psychologinnen und Medizinern entwickelt, die Effektivität des Programms in mehreren Studien belegt.
  • Die Einheiten bauen auf entwicklungspsychologischen Forschungsbefunden zu den Ursachen von aggressivem Verhalten auf.
  • Faustlos beruht auf einem didaktischen Konzept, das Wissensvermittlung und praktisches Üben miteinander verbindet, um so den Lernerfolg zu maximieren
  • Faustlos ist mehr als Gewaltprävention, da allgemeine soziale Verhaltensfertigkeiten gelernt und geübt werdenDas Programm Faustlos besteht aus drei Einheiten:
    Lernziele der Einheit 1: „Empathieförderung“

    • dentifikation der emotionalen Befindlichkeit einer anderen Person
    • Übernahme der Perspektive und der Rolle einer anderen Person
    • Emotionales Eingehen auf eine andere Person

    Lernziele der Einheit 2: „Impulskontrolle“

    • Unterbrechen einer Aktivität, um über ein Problem nachzudenken
    • Lösen von Problemen anhand von fünf Schritten
    • Lautes Denken
    • Brainstorming
    • Verhaltensfertigkeiten zum konstruktiven Umgang mit Impulsen

    Lernziele der Einheit 3: „Umgang mit Ärger und Wut“

    • Konstruktiver Umgang mit Gefühlen von Ärger und Wut
    • Gebrauch positiver Selbstverstärkungen
    • Verwendung von Beruhigungstechniken